Bauen, um dem Lärm zu trotzen
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Spatenstich für die Schallschutzwände an den Gleisen in Enzberg
Mit dem symbolischen Spatenstich wurde am Dienstag in Enzberg der Grundstein für die Umsetzung des Programms „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ der Deutschen Bahn AG gelegt. Ab September 2014 sollen Schallschutzwände Anwohner vom Lärm des Schienenverkehrs entlasten.
Spatenstich zum Bau einer Lärmschutzwand an der Bahnlinie in Enzberg (v. li.): Mühlackers Oberbürgermeister Frank Schneider, Landrat Karl Röckinger, die Projektleiterin der Bahn, Sabine Weiler, SPD-Bundestagsabgeordnete Katja Mast und Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter der Bahn. Foto: Czop
Mühlacker-Enzberg. Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG für das Land Baden-Württemberg, eröffnete die kleine Zeremonie am Bahndamm mit einem kurzen geschichtlichen Überblick zur Entwicklung des Schienenverkehrs im Ländle. Nach dem Aufbau des Schienennetzes vor rund 160 Jahren rückte erst in den 1960er Jahre der Lärmschutz in den Fokus, da der Geräuschpegel donnernder Züge im Alltag der Bürger zur Belastung wurde. Daher leitete der Gesetzgeber das Bundesemissionsgesetz, eine Regelung für den Lärmschutz, in die Wege. Es dauerte bis ins Jahr 2008, bis der Verkehrsknoten Mühlacker in das Lärmschutzprogramm aufgenommen wurde. 2011 begannen die Planungen zur Umsetzung, die gestern begonnen hat.
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