Banküberfall macht Räuber nicht glücklich

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Sechs Jahre nach einem bewaffneten Raub in Ölbronn steht der Täter vor Gericht. Obwohl der Italiener ein Verbrecherprofi ist, geht er in der Volksbank-Filiale ebenso stümperhaft wie schnell und brutal vor. 5900 Euro Beute reichen nicht für Dolce Vita.

Banküberfall macht Räuber nicht glücklich

Die Volksbank-Filiale in Ölbronn war im Mai 2014 Schauplatz eines Banküberfalls. Auch wenn der Täter auf dem Kamerafoto kaum zu erkennen ist, decken die Ermittler schnell seine Identität auf. Vor der Verhaftung hatte der Mann sich aberbereits in seine Heimat Italien abgesetzt. Archivfotos: Sadler, privat

Pforzheim/Ölbronn-Dürrn. Einen Tag nach seinem bewaffneten Überfall auf die Zweigstelle der Volksbank Pforzheim in Ölbronn am 12. Mai 2014 hat sich der 47-jährige Italiener in seine Heimat abgesetzt. Für Dolce Vita hat das Geld aus dem Raub allerdings nicht gereicht. Die Beute betrug nur 5900 Euro. Allein das Flugticket nach Italien hat rund 1000 Euro gekostet. Der Rest ging für den Nachholzumzug von Frau und Kind sowie einen Teil des Schuldenbergs drauf, den der Angeklagte ab 2010 in Deutschland in der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben angehäuft hatte. Bereits zu Verhandlungsbeginn brachte Anwalt Stefan Holoch mit dem Geständnis des Angeklagten deshalb Verzweiflung als Motiv für den von Staatsanwältin Christine Roschinski als besonders schweren angeklagten Raub ins Spiel.

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