Banale Tischplauderei gerät aus den Fugen
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Mühlacker (pm). „Ein Fest für Schauspieler und Zuschauer“, so die Volkshochschule Mühlacker, ist die Gesellschaftskomödie „Der Vorname“ des französischen Autorenduos Matthieu Delaporte und Alexandre Patellière, die am Donnerstag, 16. Januar, um 20 Uhr gezeigt wird. Grimme-Preisträger Martin Lindow steht in dem Stück neben den Schauspielern Anne Weinknecht, Christian Kaiser, Benjamin Kernen und Julia Hansen auf der Bühne des Theaters im Mühlehof.
In „Der Vorname“wird aus einem eigentlich harmlosen, ein ganz heikles Thema. Foto: privat
Beste Kritiken erhielt die „charmant-bissige“ französische Komödie sowohl bei der Pariser Uraufführung 2010 als auch bei der deutschsprachigen Erstaufführung 2012 im Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Die Kritiker lobten unter anderem die Kurzweiligkeit, die effektvollen Charaktere, hochtourig-schlagfertige Dialoge und die philosophische Gewitztheit des Stückes. In „Der Vorname“ gerät – ähnlich wie in Yasmina Rezas „Der Gott des Gemetzels“ – eine vermeintlich zivilisierte bürgerliche Tischgesellschaft aus den Fugen: Auf ebenso unterhaltsame wie entlarvende Weise entwickelt sich eine banale Tischplauderei unter Freunden und Verwandten zur alles entscheidenden Grundsatzdiskussion über Moral und politische Korrektheit. Dabei wollte das linksliberale Ehepaar doch bloß den Jugendfreund und dessen schwangere Frau zum marokkanischen Abendessen einladen. Doch noch, bevor die Mutter in spe eintrifft, kommt das Gespräch auf den Namen, den man für das Kind ausgewählt hat. Das Verhängnis nimmt seinen Lauf.
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