Bambini trauern um ihre Mutter
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Rehe trauen sich immer näher an den Menschen heran – und zahlen mitunter einen hohen Preis dafür
Die Szene, in der Bambis Mutter stirbt, dürfte auch den eher Hartgesottenen eine Träne ins Auge treiben. Dass tierische Geschichten nicht nur im Zeichentrickfilm tragisch enden können, zeigt ein aktueller Fall aus Schönenberg.
Hier ist das Idyll noch perfekt: Familie Reh besucht einen Garten in Schönenberg und sorgt dafür, dass die Rosen nicht zu üppig blühen. Foto: privat
Ötisheim-Schönenberg. Sie mochte Himbeeren, Rote Bete und vor allem Rosen. Sie störte sich nicht daran, von Menschen neugierig durchs Fenster beäugt zu werden, lag friedlich wiederkäuend in Vorgärten und stellte vielen Bewohnern der der Wiese hinter dem Dorf zugewandten Häuserreihe sogar ihre zwei Jungtiere vor. Doch ließ sie die Zweibeiner nicht aus Eitelkeit an ihrem Familienidyll teilhaben: Ein angesichts weitgehend abgemähter Wiesen dürftiges Futterangebot trieb sie auf ungewohntes Terrain – meist ohne den Nachwuchs, der sicher versteckt auf ihre Rückkehr wartete, zuletzt aber auch in Begleitung der Jungtiere.
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