Bahnhof: Streit um die Unterführung

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Mühlacker. Das Beispiel lässt, was das jahrelange Tauziehen um die Bahnhofsmodernisierung betrifft, tief blicken. Wenn in der kommenden Woche der Gemeinderat mit den Vertretern der Bahn diskutiert, stehen nicht nur die Mehrkosten von einigen 100000 Euro auf der Tagesordnung. Akuten Verhandlungsbedarf gibt es auch in der Frage, wer den Fußgängern und Fahrgästen einen höheren Wohlfühlfaktor im düsteren Durchgang unter der Bahnlinie bescheren soll.

Düster und schmuddelig: Die Fußgängerunterführung am Bahnhof bräuchte dringend eine Sanierung und optische Auffrischung. Doch die große Frage ist: Wer soll das bezahlen?

Düster und schmuddelig: Die Fußgängerunterführung am Bahnhof bräuchte dringend eine Sanierung und optische Auffrischung. Doch die große Frage ist: Wer soll das bezahlen?

Der Streit am Rande, der mittlerweile sogar Anwälte beschäftigt, dreht sich konkret um den Teilabschnitt der Unterführung zwischen Gleis 5 und dem Aufgang zur Ziegeleistraße. Diese Verlängerung wurde, nachdem die Unterführung zuvor eine Sackgasse war, in den 1970er Jahren auf Wunsch der Stadt gebaut, die auch die Kosten von 350000 D-Mark übernahm. Außerdem bezahlte die Stadt damals einen einmaligen Abschlag von 40000 Mark für den gestiegenen Unterhaltungsaufwand. Seither gehört nach Darstellung der Stadt die komplette Unterführung zum Eigentum der Bahn, die folglich auch für die Unterhaltung verantwortlich sei.

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