Bahnchef Grube macht Mühlacker Mut
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Sternenfels-Diefenbach. Modern, umweltfreundlich, sympathisch, verlässlich: So sieht die Bahn der Zukunft aus, und wer den Mann an der Spitze von seinem Unternehmen schwärmen hört, könnte fast vergessen, dass der Kunde oft andere Erfahrungen macht. Oder dass die Stadt Mühlacker, wenn es bislang um die Modernisierung ihres Bahnhofs ging, genau jene Investitions- und Planungssicherheit vermisste, die Dr. Rüdiger Grube im Fall von Stuttgart 21 so sehr am Herzen liegt.
Der nächste prominente Gast in Diefenbach: Bei der 23. Auflage der „Sternenfelser Gespräche“ beeindruckt Bahnchef Dr. Rüdiger Grube mit klaren Zielvorgaben für die nächsten Jahre und Jahrzehnte. Begrüßt wird er vor der Gießbachhalle von den Initiatoren der Vortragsreihe (v. re.) Alt-Bürgermeister Helmut Wagner, Hans-Ulrich Wetzel vom Mühlacker Tagblatt und Bürgermeisterin Sigrid Hornauer. Zu den Gästen des Abends gehören außerdem Enzkreis-Vize Wolfgang Herz (2.v.li.), der Konzernbevollmächtigte der Bahn, Eckart Fricke (3. v. li.), und Grubes Duzfreund, IHK-Ehrenpräsident Till Casper (li.).
Immerhin: Der Auftritt des Vorstandsvorsitzenden gestern Abend bei den „Sternenfelser Gesprächen“, einer gemeinsamen Vortragsreihe von Mühlacker Tagblatt und Gemeinde Sternenfels, macht Mut. Er habe volles Verständnis für den Unmut in Mühlacker, machte Grube auf Frage von Hans-Ulrich Wetzel klar. Würde er in Mühlacker wohnen, würde er sich auch ärgern, wenn ausgerechnet zur Gartenschau der Bahnhof zur Baustelle werden soll. Und weil Grube Verständnis hat, kündigte er an, gleich am Montag nochmals mit den zuständigen Mitarbeitern Rücksprache zu halten: „Damit es auch nächste Woche noch Schlagzeilen für Ihre Zeitung gibt.“ Und zwar positive, wohlgemerkt!
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