Bäume sollen gerodet werden

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Spedition Mosolf will interne Abläufe verbessern und plant eine neue Zufahrt samt Lkw-Stellflächen

Illingen. Die Spedition Mosolf will ihre internen Abläufe optimieren, damit künftig Lkw-Rückstaus auf der Wilhelmstraße der Vergangenheit angehören. Deshalb will Mosolf eine neue Zufahrt zum Gelände bauen, die auch Stellflächen für firmeneigene Lastwagen bietet. Das entsprechende Grundstück an der Wilhelmstraße – 2675 Quadratmeter groß, von denen 1776 Quadratmeter versiegelt werden sollen – befindet sich im Besitz der Gemeinde. Der waldähnliche Baumbestand dort müsste gerodet werden, wofür eine Genehmigung zur Waldumwandlung nötig sei. Der Technische Ausschuss des Gemeinderats hat bei einer von Gegenstimme von Uwe Kitzberger (Grüne) am Mittwochabend dem Mosolf-Bauantrag zugestimmt. Gleichzeitig informierte die Verwaltung, dass die Spedition die Kfz-Stellflächen innerhalb ihres Geländes ausweiten möchte. Diese Erweiterung war allerdings nicht Gegenstand des aktuellen Bauantrags, der nur die Voraussetzungen für bessere Betriebsabläufe schaffen sollte.

Aktuell werden jährlich rund 210000 Neuwagen auf dem Gelände am Ortsrand von Illingen umgeschlagen. Ein Teil der Autos kommt mit der Bahn, zusätzlich fallen aber auch täglich zwischen 100 bis maximal 250 Lkw-Bewegungen an.

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