Bäcker freuen sich über starken Nachwuchs

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Prüfungsbeste ausgezeichnet – Ausbildung von Flüchtlingen Thema bei Generalversammlung der Innung

Pforzheim/Enzkreis. Der Nachwuchs bewegte die Generalversammlung der Bäcker-Innung Nordschwarzwald beim Treffen in der Alfons-Kern-Schule in zweifacher Hinsicht. Zum einen freute sich Obermeister Martin Reinhardt über das sehr gute Abschneiden der Azubis. „Wir haben tolle junge Leute“, sagte er angesichts vieler Prüfungsbester, die es auszuzeichnen galt. So gab es Urkunden für Ann-Christin Scheeff von der Bäckerei Hoffmann – mit der Note 1,6 die beste Jungbäckerin. Dicht gefolgt von Lisa-Marie Lorenz von der Bäckerei Lorenz-Rosenwald (1,8). Danach kamen Alexander Jost (Bäckerei Gebhard), Marina Franziska Bartz (Bäckerei Kull) und Lucas Sautter (Bäckerei Seeger). Sonja Scheerer wurde prüfungsbeste Bäckereiverkäuferin (Bäckerei Schäfer, Illingen).

Bäcker freuen sich über starken Nachwuchs

Obermeister Martin Reinhardt mit den Prüfungsbesten Ann-Christin Scheeff, Lisa-Marie Lorenz, Marina Franziska Bartz, Lucas Sautter, Sonja Scheerer und Geschäftsführer Frank Sautter (v. li.). Foto: Peche

Ein weiteres Thema bei der Versammlung war die Ausbildung. Jetzt gebe es ausreichend Kandidaten unter den Flüchtlingen, die auch gut geeignet erscheinen, doch die Berufsschule nicht schafften. Da wurde die Frage nach einer vereinfachten Ausbildung laut, die vielleicht mit einer praktischen Prüfung und einer vereinfachten mündlichen Prüfung abschließe. Hans-Günter Engelsberger von der Handwerkskammer Karlsruhe kennt diese Probleme und sucht nach Lösungen, diese Leute so schnell wie möglich in die Betriebe zu bekommen. Derzeit gebe es die Möglichkeit, dass die Arbeitsagentur eine Einstiegsqualifikation von einem Jahr übernehme. Die Kammer denke über eine mehrstufige Ausbildung nach. Obermeister Reinhardt schwebt eine zweijährige Grundausbildung vor, auf die noch ein Jahr draufgesattelt werden könne. Aus den Reihen der Bäcker wehrt man sich allerdings gegen Hilfskräfte, die Urkunden und das Geld von Fachkräften bekämen, aber deren Arbeit nicht beherrschten.

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