Bäche und Flüsse leiden unter der Trockenheit
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Landratsamt schließt Verbote zur Wasserentnahme nicht aus
Enzkreis (pm). Die Niederschläge der vergangenen Tage reichten nicht aus, um die Auswirkungen des trockenen Sommers auf Flüsse und Bäche nachhaltig auszugleichen, heißt es im Landratsamt Enzkreis, das ein Verbot zur Wasserentnahmen an einzelnen Gewässern wegen niedriger Pegelstände nicht ausschließt. „Die Wasserstände sinken und nähern sich wieder dem kritischen Bereich. Und ein Ende von Hitze und Trockenheit ist weiter nicht in Sicht“, wird in einer Mitteilung der Leiter des Umweltamtes, Axel Frey, zitiert.
Vor allem mittlere und kleine Fließgewässer und die dortigen Tiere seien durch die Trockenheit gefährdet, aber auch an größeren Gewässern wie der Enz gingen die Niedrigwasserphasen nicht spurlos vorbei. „Der sinkende Sauerstoffgehalt im erwärmten Wasser beeinträchtigt den Fischbestand und die Kleinlebewelt“, so Frey. Wasserentnahmen aus den Gewässern verschärften die Situation zusätzlich, weshalb die Wasserbehörde beim Landratsamt Enzkreis die Bevölkerung zu einem verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Wasser aufruft und darum bittet, Wasserentnahmen aus Flüssen, Bächen, Gräben, Seen und Teichen zu unterlassen oder auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Sollte die Trockenheit weiter anhalten, ziehe das Landratsamt auch eine Einschränkung des „Gemeingebrauchs an oberirdischen Gewässern“ in Betracht, heißt es in der Mitteilung vom Mittwoch. Das könne bis hin zu einem Verbot bestimmter Wasserentnahmen aus Flüssen und Bächen gehen, fürchtet Axel Frey.
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