B10-Baustelle wirft Fragen auf
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Wohngebiet Reutweg soll keine Sackgasse werden – Eltern in Lomersheim sind besorgt
Mühlacker. Kurz vor dem Start der B10-Baustelle in Mühlacker häufen sich die kritischen Fragen, und das gilt auch für den Gemeinderat. Während sich Stadtrat Ulrich Hagenbuch wegen der Umleitung um die Sicherheit im Heimatort Lomersheim sorgt, griff die CDU-Fraktion Klagen der Anlieger im Wohngebiet Reutweg/Steigstraße/Geißbergweg/Ulrichweg auf, das nicht zur Sackgasse werden dürfe.
Zwei mögliche Brennpunkte während der B10-Umleitung: die Ortsdurchfahrt in Lomersheim. wo zusätzliche Fußgängerampeln aufgestellt werden, und die Ausfahrt auf die Enzstraße aus dem Wohngebiet rund um den Reutweg.
Die konkrete Forderung, die Fraktionschef Günter Bächle gegenüber der Stadtverwaltung formulierte: Die Bauarbeiten müssten so organisiert werden, dass für die Anwohner immer ein Anschluss an die Stuttgarter Straße gesichert sei. Als einzige Alternative sei der Ulrichweg hinab zur Enzstraße „zu steil, zu eng, zu schmal“, außerdem sei eine sichere Einfahrt in Richtung Innenstadt nicht gewährleistet, gibt die Fraktion zu bedenken und zitiert aus einer Antwort von Amtsleiter Ulrich Saur, der die Einschätzung teile. Um die Ausfahrt in die Enzstraße zu regeln, sei beim Regierungspräsidium eine Ampel angefordert worden, da auf dem Steilstück der Ulrichstraße kein Begegnungsverkehr möglich sei. Der Asphalt der B10, teilte Saur gegenüber der CDU mit, werde im ersten Bauabschnitt, der auf neun Wochen angesetzt ist, bis auf Höhe Reutweg abgefräst, außerdem würden Versorgungsleitungen verlegt, wofür Gräben ausgehoben werden müssten. Die Entscheidung, wann während der Arbeiten eine Zufahrt zum Wohngebiet geöffnet werden könne, so der Behördenchef, müsse die Baufirma treffen.
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