Autorin ist auch eine gute Vorleserin
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Erika Walz entführt ihre Zuhörer in die Vergangenheit und fesselt sie mit geheimnisvollen Figuren
Mühlacker. „Meine Lieblingsbücher“ heißt eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe von Volkshochschule und Stadtbibliothek, in der „Mühlacker Köpfe“ ihrem Publikum verraten, was sie gerne lesen. Erika Walz musste da nicht lange nachdenken. Sie stellte am Donnerstag ihre eigenen Werke vor, darunter im Roman „Der Kuss der silbernen Schlange“ ein Buch, das erst im vergangenen Jahr erschienen ist.
Petra Schmidt (li.) von der Volkshochschule Mühlacker und Claudia Heiler (re.), Leiterin der Mühlacker Stadtbibliothek, freuen sich über die Lesung von Autorin Erika Walz. Foto: Stahlfeld
Erika Walz aus Schellbronn hat schon immer gern geschrieben. Zunächst waren es vor allem Gedichte, von denen unter anderem das Werk „Die Märchenwelt“ in der Deutschen Nationalbibliothek registriert ist. Seit sechs Jahren schreibt sie auch Kurzgeschichten und Romane. Zu den rund zehn Veröffentlichungen gehört auch der aktuelle Roman „Der Kuss der silbernen Schlange“, der die Leser in das 16. Jahrhundert entführt. Die Erzählung spielt in Neubulach im Nordschwarzwald, wo tatsächlich 1505 bei einem großen Stadtbrand fast alle Häuser abbrannten. „Nur das Steinhaus des Schusters blieb erhalten“, weiß Erika Walz zu berichten. Direkt gegenüber der Kirche stehe das Gebäude noch heute. Unweigerlich hatte das Haus beim Spaziergang durch die Gemeinde die Aufmerksamkeit der Buchautorin auf sich gezogen. Auch der Besuch im dortigen Bergwerk regte ihre Fantasie an.
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