Autorin aus Leidenschaft

Archiv

Nelli Trenkenschu aus Enzberg erzählt die Geschichte vertriebener Russlanddeutscher

Mühlacker-Enzberg. Schicksalsschläge verarbeitet jeder auf seine eigene Weise. Nelli Trenkenschu aus Enzberg hat im Schreiben ihre Passion gefunden und jetzt ihr erstes Buch in deutscher Sprache veröffentlicht. Das Mühlacker Tagblatt hat die Autorin auf ein Gespräch getroffen.

Nelli Trenkenschu an ihrem Arbeitsplatz: Die Autorin gibt engagiert Auskunft über ihre Romane, in denen die Erlebnisse vertriebener Russlanddeutscher erzählt werden. Im Gespräch wird klar, mit wie viel Leidenschaft sie ihre Arbeit betreibt.

Nelli Trenkenschu an ihrem Arbeitsplatz: Die Autorin gibt engagiert Auskunft über ihre Romane, in denen die Erlebnisse vertriebener Russlanddeutscher erzählt werden. Im Gespräch wird klar, mit wie viel Leidenschaft sie ihre Arbeit betreibt. Foto: Huber

„Ich bin gerade beim Schreiben einer kleinen Kurzgeschichte, aber für ein Gespräch nehme ich mir gerne Zeit“, sagt die 75-Jährige, die erst vor rund zwölf Jahren nach Deutschland gekommen ist; seit knapp zehn Jahren lebt sie nun im Enzkreis. Die Suche nach Arbeit, der Lockruf von Verwandten und das Schicksal, das sie mit vielen Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg geteilt hat, haben sie aus einem Dorf in Georgien über Kasachstan und Schleswig-Holstein schließlich in den Mühlacker Stadtteil Enzberg geführt. Durch den frühen Verlust ihrer Eltern und Großeltern hegte sie eine enge Beziehung zu ihren beiden Geschwistern. So verwundert es nicht, dass sie den Weg nach Mühlacker fand, wo ihr Bruder bereits lebte.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen