Autor arbeitet sein Martyrium auf
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Nach Schlaganfall: Knittlinger Ulrich Esenwein erlebt bei Klinikaufenthalten eine Leidensgeschichte
Knittlingen. „Wie viele Leichen gibt es eigentlich in Ihrem Krimi?“ „Gute Frage“, antwortet Ulrich Esenwein, zögert einen Moment und zählt dann auf: „Fünf Morde und zwei Mordversuche.“ Und das alles auf 63 Seiten mit etwas mehr als 7500 Wörtern. Der Bodycount beträgt also eine Tote pro 1500 Wörter. Und einige Schwerverletzte, die noch davonkommen.
Ulrich Esenwein verarbeitet seine Leidensgeschichte in einem Krimi. Foto: Goertz
Der Titel „Schwesterchen, komm, stirb für mich“ ist nicht zufällig gewählt. Denn der Krimi, der bei Book on Demand erschienen ist, spielt im Krankenhaus – und nimmt Missstände aufs Korn. Missstände, die Esenwein am eigenen Körper erfahren musste. „Ich wurde misshandelt“, beschreibt der 55-jährige Knittlinger seine Tortur, die er nach einem Schlaganfall im Anschluss oder vielleicht auch direkt bei einer Herzoperation vor zwei Jahren vor allem in der Rehaklinik erleben musste.
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