Auszubildende kämpfen für ihre Chance
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Coaching-Projekt macht sechs junge Menschen mit schlechten Startbedingungen fit für den Einstieg ins Berufsleben
Eine gute Chance für die, die sonst schlechte Karten haben: Sechs junge Menschen mit dürftigen Aussichten auf dem Lehrstellenmarkt können aufatmen. Sie haben am 1. September ihre Ausbildung begonnen. Starthilfe auf dem Weg zum Traumjob lieferte das Projekt „Ausbildungscoaching“.
Die glücklichen Auszubildenden mit Vertretern der Firmen Craiss, Gutmann, Gerst Ingenieure und Elser-Druck sowie Unterstützern und Verantwortlichen für das Projekt „Ausbildungscoaching“. Foto: Goertz
Mühlacker. Die Biografie von Maxim Pfeffer ist alles andere als geradlinig: Der Umzug nach Deutschland bedeutete das Ende seiner guten Schulausbildung in Russland. In der neuen Heimat reichte es dann nur zum Hauptschulabschluss. „Das war vielen Betrieben zu wenig“, erzählt der 26-Jährige, der sich mehrere Jahre vergeblich um eine Lehrstelle bemüht hat. Mit dem Besuch der Abendrealschule hat er noch versucht, seine Startchancen zu verbessern, aber wie Elena Schwegler, Teamleiterin der Mobilen Jugendarbeit und von Anfang an eng eingebunden in das Projekt Ausbildungscoaching, berichtet, sei es nicht einfach, mit 26 eine Erstausbildung zu beginnen. „Wenn er nicht jetzt eine Perspektive bekommen hätte, dann wäre es vielleicht vorbei gewesen“, ist Schwegler froh, dass Maxim Pfeffer nun bei Gerst Ingenieure den Beruf des Geomatikers erlernen kann. Sein Chef, Alexander Gerst, ist davon überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war, einen zusätzlichen Ausbildungsplatz geschaffen zu haben. „Nicht die Noten sind alleinentscheidend, sondern auch der Charakter und das Engagement“, lobt er seinen neuen Auszubildenden.
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