Austausch mit Besucher aus Kenia
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Der Sozialarbeiter Davies Okombo berichtet über die Jugendarbeit in seinem Heimatland
Mühlacker (pm). Die Sozialarbeiterinnen der Mobilen Jugendarbeit Mühlacker konnten kürzlich einen ganz besonderen Gast begrüßen: Davies Okombo. Er arbeitet als Sozialarbeiter in Kisumu, der drittgrößten Stadt Kenias. Begleitet von Professor Dr. Walther Specht, dem Ehrenvorsitzenden von „International Society for Mobile Youth Work“ (ISMO) und Jonas Puhm, Sozialarbeiter der Mobilen Jugendarbeit Stuttgart, diente das Treffen dem Erfahrungsaustausch.
Gruppenbild mit Besucher (v. li.): Sozialarbeiterin Nathalie Pavan, Monika Jerkovic (Miteinanderleben e.V.), die seit Juni den Bereich „Sobit“ in den Räumen der Mobilen Jugendarbeit übernimmt, Professor Dr. Walther Specht (ISMO), Davies Okombo aus Kenia und Sozialarbeiter Jonas Puhm. Foto: privat
Nachdem beide Seiten ihre Arbeit und Tätigkeitsfelder vorgestellt hatten, ließen sich einige Unterschiede bezüglich der Arbeit und der jeweiligen Herausforderungen feststellen. Während die hiesigen Sozialarbeiterinnen den Jugendlichen Freizeitaktivitäten und Treffmöglichkeiten anbieten und ihnen unter anderem bei finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten sowie bei Problemen rund um das Thema Schule und Beruf tatkräftig zur Seite stehen, ist Davies Okombo in seiner Heimat auch mit anderen Problemen konfrontiert. Der Sozialarbeiter berichtete von der Situation der Straßenkinder in Kisumu und davon, welcher Gefahr sie täglich ausgesetzt sind. Drogenkonsum, sexueller Missbrauch, Gewalt und Krankheiten sind dort allgegenwärtig. Das Phänomen sogenannter „bases“, eine Gruppierung von bis zu fünf Jugendlichen, die quasi als Familienersatz dient, findet man auf den Mühlacker Straßen eher nicht.
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