Ausstellung zeigt „untoten“Mühlehof
Archiv
Mühlacker (pm/the). Eine Künstlergruppe aus dem Nachbarkreis Ludwigsburg beschäftigt sich darin auf unterschiedliche Art und Weise, mit Fotos und Installationen, mit der Schnelllebigkeit der modernen Zeiten im Zeichen des Kommerzes. Von der Euphorie der Einweihung bis zum Abriss ist es nur ein kurzer Weg.
Zwischen einer Einweihung mit Blasmusik und einem drohenden Abriss: Szene aus dem Mühlehof-Modell im Maßstab 1:87 von Peter Schmidt aus Asperg.
Den Anstoß für das Gemeinschaftsprojekt gab der Asperger Künstler Peter Schmidt, der vor einem Jahr selbst mit einer Ausstellung im Mühlehof vertreten war und das Nebeneinander von „toten“ Räumen und einem Rest von Leben so spannend fand, dass er Mitstreiter für eine Präsentation suchte und fand. Ein ganzes Jahr lang, berichtet Schmidt, der selbst ein Modell im Maßstab 1:87 baute, das auf einer Seite die euphorische Einweihung und auf der anderen den Abrissbagger bei der Arbeit zeigt, hätten sich die sechs Künstler und Fotografen mit dem Objekt beschäftigt. Dabei gab es sogar einen speziellen Fototermin, für den die Stuttgarter Johannes Biedert und Michael Knör, die sich unter anderem mit Comics und Trickfilmen beschäftigen, 100 Liter Zombie-Kunstblut einsetzten, um fotografisch einen „Zombie-Ort darzustellen, der sich zwar noch an das Leben erinnert, der aber mit leeren Fenstern leblos mitten in der Stadt steht“.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen