Aussicht auf Industrieruine bleibt
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Auch im nächsten Jahr werden die Maulbronner keinen Aufbruch auf dem Schenk-Areal erleben
Maulbronn. Die Zukunft des Schenk-Areals steht weiter in den Sternen. Der Maulbronner Gemeinderat drängt zwar darauf, dass es nach der gescheiterten Suche nach einem Investor durch den Insolvenzverwalter Dr. Philipp Grub auf dem Grundstück schnell vorwärts geht, doch nach wie vor gibt es in der Sache keine erkennbaren Fortschritte.
„2017 werden wir nicht in großem Stil in das Schenk-Areal investieren“, sagt der Maulbronner Bürgermeister Andreas Felchle. Das Zitat macht klar, dass die Bürger weiter mit der Industriebrache leben müssen, die sich seit Jahren im Dornröschenschlaf befindet. Archivfoto: Fotomoment
Was momentan hinter den Kulissen passiert oder womöglich schon verhandelt wird, ist unklar. Die Stadtverwaltung beschäftigt sich seit geraumer Zeit mit einer möglichen Übernahme der rund viereinhalb Hektar großen Industriebrache. Mehr als einen symbolischen Preis will sie dafür nicht bezahlen. Der Grund sind die Altlasten, die vor allem im Boden der Fläche schlummern und für viel Geld fachgerecht entsorgt werden müssen. Der Eigentümer des Geländes, Insolvenzverwalter Grub, hatte gegenüber unserer Zeitung hingegen betont, dass er viele Vorleistungen erbracht habe wie beispielsweise umfangreiche Bodenuntersuchungen, den darauf basierenden Sanierungsplan, ein Infrastrukturkonzept sowie eine Untersuchung, die den Verkehrsfluss im Bereich des Grundstücks zum Gegenstand hatte. „Diese Leistungen müssen entschädigt werden, doch das ist dann Verhandlungssache.“
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