Ausschuss vertagt Entscheidung

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Kein Beschluss zu Einstellung eines Integrationsbeauftragten

Mühlacker. Der Verwaltungsausschuss hat die Entscheidung darüber, ob die Stadt, befristet auf drei Jahre, eine 50-Prozent-Stelle für einen Integrationsbeauftragten schafft, erst mal vertagt. Die Verwaltung hatte sich, wie berichtet, für die Stelle ausgesprochen – vorausgesetzt, sie erhält den beantragten Zuschuss des Landes, das die Schaffung solcher Jobs fördert. Käme die Kommune in den Genuss der Förderung, müsste sie von den innerhalb von drei Jahren anfallenden 84700 Euro lediglich 32200 Euro aus der eigenen Kasse finanzieren.

„Wir sehen alles kritisch, was eine Stellenvermehrung bringt“, stellte Rolf Leo, Vorsitzender der Freien Wähler, erst mal fest. Schließlich beliefen sich die Personalkosten der Stadt Mühlacker schon jetzt auf mehr als 16 Millionen Euro. Für die Integration werde in Mühlacker schon viel getan, meinte er, gerade in Bezug auf Schulsozialarbeit und die Förderung von Jugendlichen. Die Anstellung eines Integrationsbeauftragten halte er für einen falschen Weg, so Leo, der es für sinnvoller hält, in Sprachförderung oder direkte Jugendarbeit zu investieren.

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