Ausschuss aufgelöst
Archiv
Gremium stellt Untersuchungen zu Bijouterie-Projekt ein
Mühlacker. Aus Schaden wird man klug, sagt der Volksmund. Das scheint nach dem Scheitern des Projekts „Bijouteriegelände“ auch für den Mühlacker Gemeinderat zu gelten. Deshalb ging der Blick am Montagabend vor allem nach vorn. „Wichtig ist der Blick in die Zukunft“, stellte Fraktionsvorsitzender Rolf Leo fest, dessen Freie Wähler die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses zur Klärung der Vorgänge beantragt hatten (wir berichteten). „Wir sind an Investoren geraten, die uns sträflich hängenließen“, beklagte Leo. Dies sei ein Ärgernis für Dürrmenz, doch nun stelle sich die Frage, wann es weitergehe. „Verträge sind schärfer zu formulieren“, forderte der Fraktionschef auch mit Blick auf das Projekt „Eisenschuler“, das auch nur langsam vorangehe. „Januar, Februar machen wir uns auf die Suche nach Investoren“, so Leo weiter. Man suche aber nicht am Starnberger See, sondern in Mühlacker und in der unmittelbaren Region.
„Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“, stimmte auch Heidemarie Roller (SPD ) zu. Auswärtige Investoren beziehungsweise Verträge müssten zum Schutz der Bürger stärker kontrolliert werden. Auch die Stadtverwaltung habe ein Interesse an der Aufarbeitung gehabt, betonte CDU-Chef Günter Bächle, bevor das Gremium einstimmig den Ausschuss auflöste und damit das Kapitel vermutlich abschloss.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen