Ausnahmekönner fesselt Publikum
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Grubinger gibt in Maulbronn alles
Maulbronn. Ein schier unübersichtliches Meer an Schlagwerk hatte Martin Grubinger, Superstar der Perkussionszene, am Samstagnachmittag vor seinem Auftritt bei den Klosterkonzerten auf der Bühne ausgebreitet. Dazwischen, fast entschuldigend, stand ein Flügel.
Grubinger beginnt das Konzert solistisch mit Iannis Xenakis‘ „Psappha“, in dem sechs Schlaginstrumentgruppen nacheinander die Szene betreten. Dazu kommt die Schwierigkeit, dass die Punktnotation Xenakis‘ nicht so leicht zu lesen ist und dass mindestens die große Trommel eigentlich außerhalb der Reichweite Grubingers steht. Aber ein „Geht nicht“ gibt es bei Grubinger nicht, bei ihm wird daraus immer ein „Es muss möglich sein“, und so wird einfach die Mechanik der Fußmaschine verlängert. Spielerisch kann ihm schon lange keiner mehr das Wasser reichen, und er selbst nutzt jede freie Minute zum Trainieren. Üben kann man in seinem Fall nicht mehr sagen. Körperliche Fitness hat oberste Priorität.
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