Aushängeschild ist lieb und teuer

Archiv

Hitzige Debatte um Knittlinger Haushaltsentwurf – Besonders im Fokus stehen die Kosten für die Sanierung des Faust-Geburtshauses

„Wir haben eine Katastrophe abgewendet.“ Unter anderem diese Aussage des Knittlinger Bürgermeisters Heinz-Peter Hopp verdeutlicht, in welch aufgeheizter Atmosphäre um Teile des Knittlinger Haushaltsplans gerungen wurde.

Knittlingen. Ob nach altem oder neuem Haushaltsrecht aufgestellt: An der Tatsache, dass in Knittlingen die Vorräte aus dem Sparstrumpf zur Neige gehen werden, ändert die nun vollzogene Umstellung auf die Doppik nichts. Daraus machte Kämmerin Nadine Pfaffeneder keinen Hehl, die zunächst erläuterte, wo im neuen System welche Posten zu finden sind. In den Folgejahren werde zur Realisierung der zahlreichen Projekte eine Kreditaufnahme in Höhe von etwa fünf Millionen Euro nötig sein, wobei deren Genehmigung durch die Kommunalaufsicht mit einem Fragezeichen zu versehen sei. Für 2018 spiegle sich die durchaus positive Lage in Sachen Steuereinnahmen im Ergebnishaushalt nicht wider. Angesichts zu leistender Tilgungen – das Sonderkonto „Knittlinger Kreuz“ wird Ende 2018 Geschichte sein – und vieler investiver Maßnahmen bleibe unter dem Strich ein Minus von gut 2,5 Millionen Euro stehen. Diesen Verlustvortrag werde die Stadt, wie gefordert, innerhalb von drei Jahren ausgleichen können, blickte die für ihre Darstellung ausdrücklich gelobte Nadine Pfaffeneder voraus.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen