Ausfälle: Rülke hakt bei der Bahn nach
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Abgeordneter will Grund für Störungen auf der Strecke zwischen Stuttgart und Karlsruhe wissen
Mühlacker/Enzkreis (pm). Wegen zahlreicher Beschwerden über Probleme auf der Bahnstrecke zwischen Karlsruhe und Stuttgart hat sich der FDP-Fraktionsvorsitzende der FDP im Stuttgarter Landtag und Pforzheimer Abgeordnete, Dr. Hans-Ulrich Rülke, an die Deutsche Bahn AG gewandt. Auf der Linie, die viele Berufstätige aus der Region täglich nutzten, komme es häufig zu technischen Störungen, Verspätungen oder Ausfällen. Fast täglich erreichten ihn Zuschriften von verärgerten Bürgern, „die darum bitten, die zuständigen Stellen zu kontaktieren“.
In seinem Brief fragte Rülke den Vorstand Personenverkehr der Deutschen Bahn AG, Berthold Huber, beispielsweise konkret nach dem Grund für den Ausfall des IRE19011 am 12. Juli. Dessen Stellvertreter, der Konzernbevollmächtigte für Baden-Württemberg, Sven Hantel, gab laut dem FDP-Abgeordneten an, dass der Zug wegen einer technischen Störung nicht gefahren sei, die trotz aller Versuche nicht habe behoben werden können. Insgesamt sei es aufgrund von Störungen am Triebwagen zu acht Ausfällen beziehungsweise Teilausfällen des IRE19011, der von Stuttgart nach Pforzheim fährt, gekommen. Als „bemerkenswert“ bezeichnet Rülke die Information, dass bei den neu angeschafften Triebfahrzeugen der Baureihe 147 ein Softwareproblem bestehe. Im Moment, zitiert er die Antwort von Hantel, überarbeite der Fahrzeughersteller die Software und erwirke die erforderliche Zulassung beim Eisenbahnbundesamt. Die Bahn rechne damit, dass der Austausch der Software zusammen mit einigen Hardwarekomponenten noch im September dieses Jahres erfolgen könne.
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