Aus römischen Kastellen wuchsen Handelsstädte

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Nachfolger von Julius Cäsar prägten auch den heutigen Enzkreis

Knittlingen. Die Römer haben in der Zeit um das Jahr 50 der hiesigen Region ihren Stempel aufgedrückt. Wie sie das Gebiet zwischen Rhein und Limes und im Speziellen den heutigen Enzkreis besiedelt haben und welche Spuren sie hinterließen, darüber hat Jeff Klotz, der Leiter des Römermuseums von Remchingen, im Faustarchiv referiert.

Museumsleiter Jeff Klotz (re.) referiert über den Einfluss der Römer in der Region.

Museumsleiter Jeff Klotz (re.) referiert über den Einfluss der Römer in der Region.

Nach der Blütezeit der keltischen Kultur, rund 100 Jahre, bevor die Römer den Rhein überschritten, sei die hiesige Gegend nahezu menschenleer gewesen, erläuterte Klotz zur Vorgeschichte. Nach der Eroberung Galliens durch Julius Cäsar verschoben dessen Nachfolger die Grenze des Römischen Reiches immer weiter nach Osten. Das Land rechts des Rheins wurde zum Profilierungsgebiet römischer Feldherren, und romfreundliche Stämme wurden ins linksrheinische Herrschaftsgebiet umgesiedelt. Aus den Feldlagern der römischen Legionen entwickelten sich Kastelle, und als das Militär weiterzog, wurden aus ihnen wichtige Handelsstädte wie Pforzheim und Baden-Baden.

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