Aus dem Leben eines Rätselhaften
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Faust-Szenen im Museum
Knittlingen. Das Knittlinger Faust-Museum ist einen Besuch wert – umso mehr, wenn die Theatergruppe Laterna Mystica Legende und Wahrheit um den berühmt-berüchtigten großen Sohn der Stadt lebendig werden lässt.
Dramatische Szene: Faust unterzeichnet mit seinem Blut den Pakt mit dem Teufel. Der Kasper sieht mit Grausen zu. Foto: Filitz
Noch ist Museumsleiterin Dr. Denise Roth in Mutterschaftsurlaub. Vertretungsweise hat die Studentin der Europäischen Kultur- und Ideengeschichte“ Eva Maria Springer die Führungen übernommen und am Samstag den zahlreichen Besuchern die Zeit von der Renaissance bis fast in die Gegenwart nahegebracht. Fausts Leben wurde hinterfragt, bei dem ja so viele Geschehnisse noch heute Rätsel sind. „Doch eines ist sicher: Er wurde in Knittlingen geboren, gleich gegenüber dem Museum steht sein Geburtshaus.“ Sie berichtete anschaulich von Fausts ruhelosem Leben, das in einem spektakulären Tod endete. „Vermutlich bei Versuchen mit Schwarzpulver gab es eine Explosion in dem Gasthaus in Staufen, wo Faust zuletzt lebend gesehen wurde. Das Volk glaubte, der Teufel habe ihn geholt“, berichtete Springer.
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