Aus Friedenslinde soll Kunst werden
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Stadt stellt Überbleibsel des gefällten Lienzinger Baumes sicher – Holzbildhauerin Susanne Bosselmann zeigt Interesse
Das Fällen der Lienzinger Friedenslinde hat in der Öffentlichkeit Unmut ausgelöst. Doch die Geschichte ist noch nicht zu Ende. Ein Trost: Das Holz soll nicht routinemäßig verbrannt, sondern zur Schaffung von Kunst genutzt werden.
Die Lienzinger Künstlerin Susanne Bosselmann inspiziert zusammen mit dem Lokalhistoriker Roland Straub das mittlerweile in einer alten Halle deponierte Holz der gefällten Linde. Foto: Sadler
Mühlacker-Lienzingen. Kaum war der Lienzinger Lokalhistoriker Roland Straub, wie er selbst schmunzelnd erzählt, am Donnerstagmorgen aus dem Tiefschlaf erwacht, sei ihm flugs eine Idee gekommen. Es wäre doch schade, wenn das Holz sinnlos in Rauch aufgehen würde. Kreativer wäre es, wenn das Material des gefällten Baumes, der noch bis vor Kurzem das Ortsbild prägte, künstlerisch verwertet würde, überlegte er. Vom unteren Stammende könnte man eine Scheibe runterschneiden und museal präsentieren. Und der große Rest wäre wie geschaffen dafür, als natürlicher Rohstoff für Kunstschaffende zu dienen, entwickelte er seinen morgendlichen Einfall weiter.
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