Augenstein wünscht sich eine Schlagzeile
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Mühlacker-Grossglattbach. Ralph Augenstein ist Optimist und deshalb sucht er immer nach den positiven Aspekten. Im Fall des Lokalduells gegen Iptingen ist der Großglattbacher beim Blick auf die vergangene Saison fündig geworden: „Da hat Großglattbach zweimal Unentschieden gespielt, obwohl Iptingen da auch schon haushoher Favorit war. Warum sollten wir also diesmal nicht auch etwas holen.“ Und weil Ralph Augenstein selten um einen flotten Spruch verlegen ist, schlägt er dem Mühlacker Tagblatt auch gleich die Schlagzeile für kommenden Montag vor: „Iptingen kassiert erste Saisonniederlage“, das zu lesen wäre ihm am liebsten, verrät er mit einem Lachen. Dabei verkennt der Trainer nicht, dass dem TSV Großglattbach zuletzt zweierlei fehlte: Ergebnisse und Personal.Beim TSV Großglattbach sind Punkte derzeit so rar wie SpielerSeit vier Spielen ist Großglattbach nun ohne Sieg, die letzten drei Partien gingen allesamt in die Binsen. Den letzten Punkt holte der TSV am 16. Oktober beim 1:1 in Gündelbach, den letzten Sieg eine Woche zuvor mit 2:1 in Enzweihingen. Das war am siebten Spieltag, seitdem ging es von Platz vier runter auf Platz neun. Es wäre also mal Zeit für ein Erfolgserlebnis. Doch ebenso rar wie die Punktausbeute waren in den letzten Wochen die Spieler. Brian Gerhart ist beruflich in China unterwegs, Andreas Geiger hat sich schon zu Saisonbeginn nach Australien verabschiedet. Und vor zwei Wochen hat auch noch Steffen Kurfiss einen Kreuzbandriss erlitten, er fällt also für Monate aus.
Drei Niederlagen in Folge und zudem Verletzungssorgen. Trainer Ralph Augenstein ist und bleibt trotzdem Optimist. Foto: Eigner
Immerhin kehrte Marcel Kohler nach Leistenproblemen am vergangenen Sonntag wieder aufs Spielfeld zurück, gleichwohl fehlt ihm noch Spielpraxis. Aber dafür fehlt wiederum Markus Kugler, den das Knie schmerzt. „Er wird sicherlich nur in der zweiten Mannschaft spielen und bei der ersten auf der Bank sitzen“, kündigt Ralph Augenstein an, der mit Marcel Dudt und Alexis Tsirogiannis schon im letzten Spiel zwei Akteure aus der zweiten Mannschaft in die erste Garnitur geholt hat. „Die beiden haben aber absolut das Zeug für die erste Mannschaft. Weil sie aber in letzter Zeit nicht so oft im Training sind, spielen sie normalerweise in der Zweiten“, betont Augenstein.
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