Aufstieg und Fall einer Familie
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Theater Pforzheim zeigt das Schauspiel „Buddenbrooks“
Pforzheim (pm). Die erste Generation begründet, die zweite bewahrt, die dritte verliert das Vermögen – so eine alte Regel über die Entwicklung von Kaufmannsgeschlechtern. Das Schicksal einer solchen hanseatischen Familie schildert Thomas Mann 1901 in seinem Roman, der 1929 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde und heute das bekannteste erzählerische Werk deutscher Sprache ist. In der Bühnenbearbeitung von John von Düffel hat Regisseur Matthias Kniesbeck „Buddenbrooks“ inszeniert. Das Schauspiel feiert seine Premiere am Samstag, 14. Juni, um 20 Uhr im Podium des Theaters Pforzheim.
Das Darstellerensemble. Foto: privat
Schauplatz Lübeck: Die Großhandelsfamilie Buddenbrook führt ihr Großunternehmen bereits in zweiter Generation und gehört zu den einflussreichsten Familien der Stadt. Konsul Jean Buddenbrook und seine Frau Bethsy sind die unangefochtenen Oberhäupter der Familie. Ihre drei Kinder Thomas, Christian und Antonie sollen ihren Eltern in das großbürgerliche Leben folgen. Während Thomas sich auf seine Rolle als Nachlassempfänger und Unternehmer vorbereitet und dabei mit aller Härte und Selbstdisziplin seine leidenschaftlichen Ambitionen abtötet, will der hypochondrische Christian vom kaufmännischen Leben nichts wissen und bricht regelmäßig aus den Familienstrukturen aus. Antonie wiederum merkt bald, dass ihre Eltern für sie längst einen Kandidaten als Ehemann ausgesucht haben, der ihre Vorstellungen eines Lebens als verheiratete Frau in keiner Weise erfüllt. Als Konsul Jean Buddenbrook stirbt, tritt Thomas in die Fußstapfen des Vaters, doch nach einigen Risikogeschäften und Fehlspekulationen steht die Familie vor dem Ruin...
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