Aufmarsch

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Pforzheim (ram). Rund 250 Demonstranten aus dem linken Spektrum standen gestern Abend etwa 100 rechtsextremen Teilnehmern der „Fackelmahnwache“ auf dem Pforzheimer Wartberg gegenüber. Ähnliche Szenarien haben sich auch in den vergangenen Jahren am 23. Februar abgespielt. An diesem Tag jährt sich die Zerstörung Pforzheims im Zweiten Weltkrieg. Rechtsextreme melden alljährlich „Fackelmahnwachen“ an, um ausdrücklich nur der deutschen Toten zu gedenken. Gegen diese „Mahnwachen“ gibt es breiten Widerstand – auch aus dem linksextremen Lager.

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Wie Polizeisprecherin Anna-Katrin Müller bestätigte, haben die Beamten die Demonstranten des linken Lagers dieses Jahr näher an die „Mahnwache“ herangelassen – nämlich bis auf 150 Meter. Über den Kurznachrichtendienst Twitter war im Internet zu lesen, dass die Demonstranten die vorherigen polizeilichen Schranken überwunden hätten. Laut Müller mussten die Ordnungshüter teilweise Pfefferspray einsetzen. Seitens der Demonstranten, die die Fackelmahnwache verhindern wollten, seien Steine geflogen und Pyrotechnik gezündet worden. Außerdem habe es mindestens eine Festnahme gegeben. Ursprünglich hatten sich die rund 250 Menschen aus dem linken Spektrum an der Demonstration des Bündnisses „Pforzheim nazifrei“ beteiligt. Während der Veranstaltung haben sie sich dann aus dem Demonstrationszug gelöst und sind Richtung Wallberg weitergezogen. Hunderte Polizeibeamte haben daraufhin die linken Demonstranten von den „Mahnwache“-Teilnehmern ferngehalten.

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