Aufholjagd von Karina Mantai kommt zu spät
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Degen-Juniorinnen verpassen EM-Halbfinale um einen Treffer
Plovdiv (eig). Im Viertelfinale ist gestern der Traum von einer EM-Medaille für Degenfechterin Karina Mantai aus Illingen geplatzt. Polen war der Stolperstein für die deutschen U20-Juniorinnen, die zuvor Spanien mit 45:38 Treffern bezwungen hatten. Der Kampf gegen die Polinnen wurde dann zu einem Fechtkrimi. Nach den ersten beiden Teilgefechten lag Deutschland mit 6:7 knapp im Hintertreffen. Nach den Heidenheimerinnen Vanessa Riedmüller und Sophia Weitbrecht hatte auch Kim Treudt-Gösser Probleme mit ihrer ersten Gegnerin: 7:9 lautete das Zwischenresultat, worauf Bundestrainer Mariusz Strzalka Karina Mantai für die Solingerin Treudt-Gösser einwechselte.
Karina Mantai, hier im Platzierungskampf Ungarn, der verloren ging und Platz acht für das deutsche Damendegen-Team bedeutete. Nächste Chance auf internationale Medaillen: die U20-Weltmeisterschaft Anfang April, ebenfalls in Plovdiv. Foto: Bizzi
Doch zunächst waren Riedmüller und Weitbrecht nochmals an der Reihe. 15:18 lautete der Zwischenstand, als Mantai erstmals die Planche betrat. Die Illingerin machte gegen Anna Mroszczak einen Treffer gut, übergab ein 18:20 an Sophia Weitbrecht. In deren Duell aber wuchs der Rückstand erstmals auf vier Treffer an. Bei 21:25 übernahm Karina Mantai das vorletzte Teilgefecht und brachte die deutsche Equipe erneut heran. Mit 27:29 startete Vanessa Riedmüller ins Schlussgefecht gegen Anna Mroszczak, die aber ihren Vorsprung über die drei Minuten Kampfzeit verteidigte; bei 37:38 lief die Uhr ab.
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