„Auf gar keinen Fall Mörtel“
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Enzgärten: Gartenschaubesucher lernen bei einem Vortrag Wissenswertes über Trockenmauern
Mühlacker (pm). „Bossen, Stoß- und Lagerfuge, Sandstein oder Muschelkalk, aber auf gar keinen Fall Mörtel“ – wer diese Wörter hört, lauscht vielleicht gerade einem Vortrag über das Bauen einer Trockenmauer. Als Sichtschutz oder zum Terrassieren von Hängen eignen sich Trockenmauern. Sogar in viele Landschaftsschutzgebiete passen sie, schließlich werden die oftmals steilen Hänge hierzulande bereits seit Jahrhunderten damit abgestützt und nutzbar gemacht. Auf der Gartenschau in Mühlacker sind einige der Einladung von Ulrich Geltz und Frieder Weigand gefolgt, um etwas zu lernen über dieses kulturhistorische Bauwerk, das jeder kennt, das aber nur wenige bauen. Und das, obwohl eine solche Mauer, wie Landschaftsgärtnermeister Frieder Weigand sagt, schadlos ihre 100 Jahre steht – „wenn Sie sie richtig bauen“. In dieser Zeit könne sich viel Leben zwischen den Steinen einnisten.
Die Gartenschaubesucher beim Vortrag zum Thema Trockenmauern. Foto: privat
Eine Tatsache, die besonders für Ulrich Geltz, Geschäftsführer von Geltz Umwelt-Technologie und Biologe, interessant ist. „Da brauchen Sie bloß ein bisschen genauer hinzuschauen, und Sie finden ein ganzes Ökosystem an Insekten, Eidechsen, Pflanzen und in größeren Nischen auch mal Schlangen, Vögel oder gar einen Igel.“
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