Auf den Spuren von Mordbrenner Wagner
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Veranstaltung des CDU-Stadtverbands in Mühlhausen – Teilnehmer bekommen eine grausige Geschichte zu hören
Mühlacker-Mühlhausen. Im Rahmen des Sommerprogramms des CDU-Stadtverbands Mühlacker, der Veranstaltungen in verschiedenen Stadtteilen durchführt, konnte am Freitag Stadtrat Wolfgang Schreiber rund 25 Gäste in Mühlhausen begrüßen. Auch Bundestagsabgeordneter Gunther Krichbaum freute sich über die rege Beteiligung, wies in seinem Grußwort auf die Bedeutung der kommenden Wahl hin und sagte, dass es noch einiger Anstrengungen bedürfe, um das angestrebte Ziel der CDU zu erreichen.
Die Gruppe der Veranstaltungsteilnehmer mit Blick auf Mühlhausen, wo sich 1913 ein schreckliches Massaker abspielte, das dem Ort traurige Berühmtheit bescherte. Foto: Filitz
Was dann folgte, war um einiges gruseliger, passte eigentlich gar nicht zu dem schönen Sommertag. Claudia Lang drehte das Rad der Mühlhäuser Geschichte um 104 Jahre zurück und berichtete vom Amoklauf des Ernst August Wagner – ein Schreckensszenario, das bis heute unvergessen und wohl das schaurigste Ereignis in der Chronik des kleinen Dorfes ist. Einzelne Gedenksteine und eine Tafel an der Friedhofsmauer erinnern an „die neun, von dem Mordbrenner Wagner erschossenen treuen Glieder der hiesigen Gemeinde“. „5000 Personen nahmen an der Trauerfeier teil“, berichtete wenig später eine Wiener Zeitung. Mühlhausen hatte eine traurige Berühmtheit erlangt.
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