Auf den Spuren eines Weihnachtslieds
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Mühlacker (pm). „Stille Nacht, Heilige Nacht“ – alle kennen dieses Lied. Manchem Zeitgenossen ist es ein wenig zu süßlich. Kaum einer aber weiß, dass der Hintergrund dieses Liedes alles andere als süßlich ist. Tragische Geschichten, kleine Wunder, Humorvolles und ein europäisches Hungerjahr haben den Text mitgeschrieben. Dieser Text wird dieses Weihnachten genau 200 Jahre alt. In der Christvesper der Paulus- und Paul-Gerhardt-Gemeinde, die in der Pauluskirche um 17 Uhr, in der Paul-Gerhardt-Kirche 18.30 Uhr beginnt, wird Pfarrerin Gabriele Goy die spannende Geschichte dieses Liedes erzählen. Im Gottesdienst der Pauluskirche wird es zum Teil so vorgetragen, wie es damals gedacht war: mit Gitarre und zwei Solostimmen, mit Elke und Johannes Reichle (Gesang) und Carmen Mitsch (Gitarre). Auch der Organist Michael Wagner wird das Lied auf besondere Art begleiten. Im Gottesdienst in der Paul-Gerhardt-Kirche bringen die Pfadfinder das Friedenslicht von Betlehem, und jeder Gottesdienstbesucher kann es sich mitnehmen. In beiden Gottesdiensten wird „Stille Nacht“ in der ursprünglichen Fassung in sechs Strophen gesungen.
Der festliche Abendmahlsgottesdienst am 25. Dezember in der Pauluskirche um 10 Uhr wird in der Form gefeiert, wie Martin Luther ihn gefeiert hat: in der Form der Deutschen Messe. Der Kirchenchor unter der Leitung von Christiane Sauter-Pflomm gestaltet den Gottesdienst mit. Das Thema des Gottesdienstes ist ein Prophetenwort an Betlehem. Pfarrerin Gabriele Goy predigt über eine erstaunliche mutmachende Friedensinitiative in Israel.
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