Auenhof ist längst keine Insel mehr

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Auf dem Gelände bei Bauschlott leben und arbeiten Menschen mit Behinderungen. Bewohner gelten als eingeschworene Gemeinschaft. Auch die Corona-Regeln werden im Alltag „erstaunlich gut“ bewältigt, wie Gesdhäftsführer Stefan Finscher berichtet.

Neulingen-Bauschlott. An die neuen Corona-Regeln haben sich die 32 Menschen mit geistiger Behinderung, die auf dem Auenhof in Bauschlott wohnen, gewöhnt. Erstaunlich gut sogar, wie Stefan Finscher bestätigt. „Es gibt doch immer wieder Situationen, in denen man überrascht wird“, sagt der Geschäftsführer und Leiter des Wohnbereichs und lässt durchblicken, dass er nicht davor gefeit ist, seine Bewohner manchmal zu unterschätzen.

Auenhof ist längst keine Insel mehr

In der Wäscherei auf dem Auenhof hat jeder seinen festen Platz – dafür sorgen die Geschäftsführer Stefan Finscher (li.im rechten Bild) und Martin Smolorz.

Sogar die Quarantäne – bisher seien nur vereinzelt positive Fälle aufgetreten, aber dennoch ganze Arbeitsgruppen in die Absonderung geschickt worden – sei erstaunlich gut hingenommen worden, lobt Finscher. „Wir haben aber auch den Vorteil, dass die Zimmer direkt ebenerdig sind und auf begrenztem Raum die Terrasse genutzt und von dort auch das Essen gebracht werden konnte.“ Mancher habe es geradezu genossen, sich auf seinem Zimmer mit Dingen zu beschäftigen, zu denen er vorher vielleicht keine Zeit gehabt habe.

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