Auch für Flüchtlingskinder beginnt die Schulzeit
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Freundeskreis hat vor der Einschulungsfeier in Enzberg einen Informationsabend mit einer Arabisch-Dolmetscherin veranstaltet
Für 41 Kinder in Enzberg war der vergangene Samstag ein aufregender Tag. Mit ihrer Einschulung begann für sie nämlich der sogenannte „Ernst des Lebens“. Dabei soll Schule, besonders für die Jüngsten, doch auch Spaß machen. Und wie die fröhliche Feier mit dem musikalischen Willkommensgruß der Zweitklässler zeigte, wird diese Seite des Lebens in der Hartfeldschule vermutlich auch nicht zu kurz kommen.
Viele Eltern und Großeltern begleiten die Erstklässler in die Hartfeldschule und werden von Schulleiter Karl Tschödrich (ganz links) und dem Chor der Zweitklässler begrüßt. Fotos: Filitz
Mühlacker-Enzberg. Begonnen hatte der Tag mit einem ökumenischen Gottesdienst in der evangelischen Georgkirche, an dem auch Eltern und Kinder teilnahmen, die nichtchristlichen Glaubens sind. In der ersten Reihe saßen die zukünftigen Schüler, ihrer Ranzen und Schultüten lagen auf den Stufen vor dem Altar. Anstelle vieler großer Worte erzählte Pfarrer Martin Merdes lieber eine kleine, leicht verständliche Geschichte, die deutlich machte, dazu mit Bildern an einer Projektionsleinwand untermalt, dass vor Gott alle Menschen gleich sind. Egal, welcher Religion sie angehören oder woher sie kommen. „Du hast mich gemacht, wie ich bin, und ich kann aus meinem Leben etwas machen“, sang der Kinderchor der Kirche unter Leitung von Roxana Wetter, der mit mehreren Beiträgen die Feier umrahmte.
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