Auch die Weinkönigin schnuppert
Archiv
Jury ermittelt Gewinner des Lemberger-Preises „Vaihinger Löwe“
Vaihingen-Roßwag. 17,5 – 14 – 16,5 – 18: Durch den alkoholgeschwängerten Probenraum in der alten Kelter in Roßwag wird nur so mit mysteriösen Zahlen um sich geworfen. Ein „Zum Wohl“ vernimmt man nicht. Insider indes können die „Zahlenschlacht“ derweil definieren: An sieben Tischen sitzen Weinkenner und bewerten dunkelrot leuchtende Tröpfchen. Es ist Jury-Sitzung zur Ermittlung der „Vaihinger Löwen“, des nunmehr zum 21. Mal ausgelobten „Deutschen Lemberger-Preises“.
Weinkönigin Nina Hirsch prüft und nimmt sich die Kategorie „trocken“ vor.
84 Betriebe, darunter 64 private Weingüter sowie 20 Genossenschaften und Kellereien, wetteifern mit 225 verschiedenen Erzeugnissen um die Krone bei der deutschen Lemberger-Produktion. Bewertet werden die Anstellungen in drei Kategorien, „trocken“, „halbtrocken“ und im Barrique-Fass ausgebaut. Letztere sensorisch vom Holzfass geprägte Lemberger führen mittlerweile mit 91 Proben zahlenmäßig das Feld an. Die Bewertung erfolgt nach demselben Schema wie bei amtlichen Güteprüfungen – also Farbe, Klarheit, Geruch und Geschmack, und nach diesen vier Kriterien vergeben die fachlich versierten Juroren Punkte, um letztlich aus den sieben Einzelwertungen eine Gesamtnote für den jeweiligen Wein zu errechnen.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen