Asylbewerber wollen Deutsch lernen
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Jeden Monat kommen 50 neue Flüchtlinge in den Enzkreis – Verzweifelte Suche nach Unterkünften
Einen Hilferuf haben gestern Oberbürgermeister Frank Schneider und der Freundeskreis Asyl abgesetzt. „Die Situation ist dramatisch“, sagt Schneider. „Wir wissen nicht mehr, wo wir die ankommenden Flüchtlinge unterbringen sollen.“ Gleichzeitig sucht der Freundeskreis Asyl händeringend Mitstreiter zur Betreuung der Flüchtlinge.
Christiane Bastian Engelbert und Oberbürgermeister Frank Schneider wollen mit Unterstützung eines Dolmetschers wissen, wie die Flüchtlinge aus Syrien in Dürrmenz zurechtkommen. Foto: Goertz
Mühlacker. Frank Schneider legt Wert auf die Feststellung, dass Mühlacker in der Vergangenheit immer ausreichend Platz für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt hat. Er sieht aber auch andere Kommunen in der Pflicht, „eine Willkommenskultur zu pflegen“. „Wir brauchen Perspektiven, um uns auf das vorzubereiten, was kommt“, sieht Schneider auch den Enzkreis gefordert. Dessen Sachgebietsleiter für das Asyl- und Flüchtlingswesen, Sven Besser, kann aus dem Stegreif keine Perspektiven bieten, dafür aber Zahlen, die die Tragweite des Problems deutlich machen. Aktuell leben im Enzkreis rund 325 Asylbewerber, davon knapp 70 in Mühlacker. Die Unterkünfte sind voll – und das, obwohl jedem Asylbewerber nur 4,5 Quadratmeter Wohnfläche zustehen.
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