Arzt soll als Zeuge aussagen

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Illingen/Stuttgart (eig). Im Verfahren um den Illinger Fechttrainer Wladimir Resnitschenko haben die Verteidiger gestern beantragt, den Arzt als Zeugen zu vernehmen, der Resnitschenko im Februar operiert hat. Dabei sollte dem Fechttrainer ein Stück Schädeldecke wieder eingesetzt werden, das nach der Prügelattacke im August entfernt worden war. Die Verteidiger argumentieren, der jetzige schlechte Gesundheitszustand Resnitschenkos könne ihrem Mandanten nicht angelastet werden, sondern sei Folge eines ärztlichen Kunstfehlers. Immerhin habe Resnitschenko zwischenzeitlich wieder als Trainer gearbeitet. Dennoch scheint möglich, dass bereits am Montag die Plädoyers gehalten werden und am selben Tag das Urteil fällt. Der Hauptangeklagte ist wegen Totschlags vorbestraft und sieht mit großer Wahrscheinlichkeit einer weiteren Gefängniszeit entgegen. Der zweite Angeklagte kann auf eine Verurteilung wegen unterlassener Hilfeleistung hoffen, die Richter scheinen dem Mann zu glauben, dass er selbst nicht an der Attacke beteiligt war.

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