Arbeitsmarkt gerät in Schieflage
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Hinter guten Zahlen lauern etliche Problemzonen – Vor allem gering Qualifizierte müssen um ihre Jobs bangen
Die Arbeitslosigkeit in der Region ist auf dem niedrigsten Stand seit 20 Jahren. Doch hinter den guten Zahlen verbergen sich etliche Fallstricke – vor allem für ungelernte Hilfskräfte.
Martina Lehmann, Chefin der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim, präsentiert nicht nur Konzepte gegen den Facharbeitermangel. Foto: Goertz
Pforzheim/Enzkreis. Die nackten Daten dürfen nicht über die Probleme hinwegtäuschen, die Martina Lehmann, Chefin der Agentur für Arbeit Nagold-Pforzheim, gestern in einem Pressegespräch erläutert hat. Dabei präsentierte sie aber auch Zahlen, die sich wie eine Erfolgsstatistik lesen: 204972 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte in der Region markieren einen Höchststand. Außerdem hat die Arbeitslosenzahl den niedrigsten Januar-Stand seit 20 Jahren erreicht. Auf der Haben-Seite stehen auch fast 4000 offene Stellen und ein Ausbildungsmarkt, der das Attribut „Bewerbermarkt“ verdient. Im Berichtsjahr 2015/16 kamen auf 4112 Ausbildungsstellen nur 3809 Bewerber.
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