„Arbeitgeber spielen mit dem Feuer“
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Warnstreik und Kundgebung bei Mahle Behr: Betriebsratsvorsitzende gehen mit der eigenen Chefetage hart ins Gericht
Mit einem einstündigen Warnstreik und einer Kundgebung vor dem Werkstor von Mahle Behr haben die Gewerkschaft IG Metall und etwa 450 Beschäftigte aus vier Mühlacker Betrieben ihrer Forderung nach mehr Geld und mehr Gerechtigkeit Nachdruck verliehen. Mit den Arbeitgebern und der eigenen Chefetage gingen die Redner hart ins Gericht.
Pfiffe für die Arbeitgeber: Rund 450 Beschäftigte von Mahle Behr, Händle, MDS Abele und RSN Sihn legen zwischen 10.15 Uhr und 11.15 Uhr die Arbeit nieder und machen ihrem Ärger bei der Kundgebung Luft.
Mühlacker. Es ist ungemütlich kalt an diesem Donnerstagmorgen im Februar, doch neben heißem Tee und heißen Würstchen heizen die Ansprachen, die immer wieder von Beifall und dem schrillen Protestton der Trillerpfeifen unterbrochen werden, die Stimmung an. Die IG Metall und die Vorsitzenden der Betriebsräte lassen an ihrer Entschlossenheit keinen Zweifel, und genau das ist der Sinn der Veranstaltung: Den Arbeitgebern und ihrem Verband Südwestmetall zu signalisieren, dass es ernst wird. „Wir ducken uns nicht weg“, kündigte vor der nächsten Verhandlungsrunde am kommenden Montag der Erste Bevollmächtigte der IG Metall Pforzheim, Martin Kunzmann, einen harten Kurs der Gewerkschaft an und erinnerte vorsorglich bereits an wochenlange Arbeitskämpfe in der Vergangenheit.
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