Appell: keine Kürzungen bei der Sucht- und Drogenhilfe
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Paritätischer Kreisverband und Plan B hoffen auf Rückendeckung.
Enzkreis (pm). In einer Mitteilung haben der Paritätische Kreisverband Pforzheim/Enzkreis und der Pforzheimer Träger für Jugend- und Suchtberatung Plan B an Kreise und Kommunen appelliert, die Mittel für Sucht- und Drogenhilfe trotz der angespannten Haushaltslage zu sichern.
„Menschen mit einer Suchtproblematik, egal ob es sich um Alkohol, illegale Drogen, Medikamente oder Glücksspiel handelt, sind in Krisenzeiten besonders gefährdet“, gab Harald Stickel, Vorstandsmitglied des Paritätischen Kreisverbands und Geschäftsführer der Plan B gGmbH, zu bedenken. „Der Corona-bedingte Lockdown mit der Kontaktsperre war und ist für Menschen mit Suchtproblemen eine extrem große Belastung. Die Einsamkeit, die Angst vor einer Corona-Infektion und Existenzängste können zu Rückfällen führen.“ Der persönliche und direkte Kontakt in Einzelgesprächen und Gruppen sei in der Suchtberatung besonders wichtig.
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