Anwälte zweifeln an krimineller Kompetenz

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Koks-Prozess: Drogenimporteure glänzen nach Ansicht der Verteidiger vor allem durch Dilettantismus

Pforzheim. Ein Kokain-Schmuggel, der vielleicht keiner ist, und Angeklagte, die zu dumm sind, um Täter zu sein – im Fall eines Postpaketes mit ganz besonderen Jeans, Absender in Kolumbien, brachten die Plädoyers der Verteidiger die Auswärtige Große Jugendkammer des Landgerichtes Karlsruhe aus dem Takt. Die Urteilsverkündung wurde zugunsten einer Bedenkzeit verschoben.

Bereits in Kolumbien hat eine Anti-Drogen-Einheit die Sendung mit 50 Jeans, in denen je zehn Gramm Kokain versteckt waren, abgefangen. Um die deutschen Abnehmer auf frischer Tat zu ertappen, wurde ein Ersatzpaket mit Jeans, aber ohne Drogen, nach Pforzheim geschickt. Im Mai 2014 schnappte die Falle zu: Fünf Beteiligte im Alter zwischen 19 bis 36 Jahren gingen der Polizei ins Netz.

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