Antennen bremsen Sportler weiter aus
Archiv
Die Turn- und Festhalle in Enzberg kann auch drei Monate nach der vorübergehenden Sperrung nicht genutzt werden
Weil die beiden Mobilfunkantennen auf der Enzberger Turn- und Festhalle für die Dachkonstruktion zu schwer sind, sollen sie bald abgebaut werden. Doch bis dahin bleibt die Halle gesperrt, was ein Problem für die Vereine darstellt.
Die zwei Mobilfunkmasten auf dem Dach sind laut den statischen Berechnungen zu schwer und sollen demnächst abgebaut werden. Foto: Sadler
Mühlacker-Enzberg. Aus Sicht des statischen Gutachtens ist die Situation klar: Sind die beiden Antennen vom Dach, besteht keine Einsturzgefahr mehr und das Gebäude kann wieder genutzt werden. Doch die Sache hat einen Haken: Die Masten stellen den Mobilfunk in Enzberg und in der Umgebung sicher. „Wenn man die einfach abbaut, hat man keinen Handyempfang mehr, weil der Funk alle Netze abdeckt“, erklärt Konrad Teufel, Leiter des städtischen Amts für Grundstücks- und Gebäudemanagement. Als die beiden Antennen, die von Vodafone und einem Tochterunternehmen der Deutschen Telekom betrieben werden, vor 15 Jahren auf das Dach kamen, seien die statischen Voraussetzungen noch anders begutachtet worden, doch nach dem Einsturz der Eishalle in Bad Reichenhall 2006 habe der Staat die Sicherheitsvorgaben angehoben.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen