Anspruchsvolles Programm mit Uraufführung

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„Ensinger Classics“ als interessantes Gesprächskonzert dargeboten

Vaihingen. Ein Gesprächskonzert von sehr eigenwilliger Art erlebten die Besucher einer weiteren Folge von „Ensinger Classics“ in der voll besetzten Vaihinger Peterskirche. An dem wie stets vom Kammerorchester Arcata Stuttgart unter der Leitung seines Gründers Patrick Strub ausgeführten Programm wirkten als Solisten der Fagottist Marc Engelhardt und die Harfenistin Maria Stange mit, die ihre Instrumente ausführlich erklärten.

Gespannt waren die Besucher auf die Uraufführung der Komposition „Concertino für Fagott, Harfe und Streicher“, Opus 21, des 1967 in Sigmaringen geborenen Tonschöpfers Matthias Hutter, der im Gespräch mit Patrick Strub von der Entstehung des Werks und von seiner Arbeitsweise als Komponist berichtete. Obschon es sehr anspruchsvoll und recht kompliziert angelegt und auch nur mit geringen melodischen Elementen ausgestattet ist, wurde dessen Uraufführung mit freundlichem Applaus bedacht. Das knapp 20 Minuten dauernde Werk beginnt mystisch und leise, wird jedoch von zunehmender Dynamik des Ausdrucks bestimmt. Zwischen den beiden Soloinstrumenten Fagott und Harfe findet ein lebendiger Dialog statt, der von glitzernden und zuweilen kraftvoll dichten Klangfiguren der Streicher umrahmt und untermalt wird. Flirrende Harfenklänge entfaltete mit ausgeprägter Virtuosität Maria Stange, während Marc Engelhardt auf dem Fagott immer wieder mit empfindungsreichen, nicht minder virtuos und zudem klar intonierten Fagotttönen beeindruckte. Insgesamt besticht die im tonalen Bereich angesiedelte Komposition von Matthias Hutter mit ihrem Reichtum an vielfältig schimmernden Klangfarben und markanten Kontrasten.

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