Anrufsammeltaxi: VCD fordert Ausgleich
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Mühlacker (pm). „Sehr verwundert“, heißt es in einer Mitteilung des Landesvorsitzenden Matthias Lieb aus Mühlacker, sei der Verkehrsclub Deutschland (VCD) darüber, dass sehr kurzfristig die Einstellung des Anrufsammeltaxis in Mühlacker zum vergangenen Sonntag angekündigt worden sei. „Damit haben Bürger aus den Stadtteilen Lomersheim, Großglattbach und Mühlhausen von einem Tag auf den anderen am Sonntag und abends nach 20 Uhr keine Möglichkeiten mehr, mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein.“
In Lienzingen und Enzberg seien Regionalbusse oder Regionalbahnen auch am Sonntag und täglich bis spätabends unterwegs. Deshalb begrüße der VCD die Ankündigung der Aufnahme eines sonntäglichen Stadtbusverkehrs, damit die Ungleichbehandlung gemindert werde. Die geplante Einführung eines ergänzenden flexiblen „Sammelverkehrs Mühlacker“ am Abend als fahrgastorientiertes System ohne festen Fahrplan sehe der VCD ebenfalls positiv. Lieb: „Flexible Angebote haben einen deutlich höheren Nutzen für den Fahrgast als die bisherigen Anrufsammeltaxis mit 30-minütiger Voranmeldefrist, befinden sich aber noch im Experimentierstadium.“ Bis zur Einrichtung des neuen Systems, so der VCD, sollten die Stadtwerke zumindest Kunden mit Zeitkarten am Sonntag und abends einen Teil der Taxikosten erstatten, schließlich würden Kosten gespart, während die Fahrgäste nun auf das teure Taxi ausweichen müssten.
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