Anrufer kündigt Anschlag an
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Das Pforzheimer CongressCentrum wird wegen einer Bombendrohung geräumt. Ein Konzert muss abgesagt werden. Ein Zusammenhang zum Vorfall an der Südstadtschule besteht wohl nicht.
Pforzheim (pol/cb). Die zweite Bombendrohung binnen weniger Tage hat am Samstagabend in Pforzheim zu einem Großeinsatz von Polizei und Rettungskräften geführt. Das CongressCentrum musste wegen einer vermeintlichen Bedrohungslage geräumt, eine Veranstaltung mit mehr als 400 Besuchern abrupt beendet werden.
Einsatz am Samstagabend: Eine Bombendrohung sorgt in Pforzheim für große Aufregung. Foto: Myroshnichenko
Wie das Polizeipräsidium Pforzheim am Sonntag mitteilte, habe ein anonymer Anrufer am Samstag um 20.25 Uhr der Polizei telefonisch angekündigt, dass bei dem ab 21.30 Uhr stattfindenden Konzert eine Bombe gezündet werden solle. Da die Beamten davon ausgehen mussten, dass es sich um einen ernst gemeinten Anruf handelte, seien sämtliche im CongressCentrum befindlichen Menschen noch vor Veranstaltungsbeginn – auf dem Programm stand ein Konzert des italienischen Sängers Tony Colombo – aufgefordert worden, das Gebäude zu verlassen. Den geordnet in den Außenbereich gebrachten 430 Gästen sei gegen 22 Uhr von der Polizei mitgeteilt worden, dass das geplante Konzert gänzlich abgesagt werden müsse. Besucher einer parallel zu Ende gehenden Veranstaltung im Stadttheater seien vorsorglich durch einen Ausgang in Richtung Waisenhausplatz geleitet worden, so die Polizei.
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