Anliegerbeiträge und „Bananenrepublik“

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Die Erschließung eines Abschnitts der Burgfeldstraße löst im Gemeinderat eine kritische Debatte aus

Die Zuhörer, die die Diskussion über den geplanten Ausbau eines Abschnitts der Enzberger Burgfeldstraße im Gemeinderat verfolgten, verließen den großen Ratssaal enttäuscht. Grund: Sie sollen Erschließungsbeiträge in bis zu fünfstelliger Höhe berappen.

Ein Transparent an einem Gartenzaun an der Enzberger Burgfeldstraße bringt den Protest der Anwohner gegenüber den zu erwartenden Erschließungsbeiträgen zum Ausdruck. Fotos: Sadler

Ein Transparent an einem Gartenzaun an der Enzberger Burgfeldstraße bringt den Protest der Anwohner gegenüber den zu erwartenden Erschließungsbeiträgen zum Ausdruck. Fotos: Sadler

Mühlacker. Das Thema beschäftigte die Kommunalpolitiker bereits zum wiederholten Male. Schon im Februar hatte der Ausschuss für Umwelt und Technik beschlossen, die Burgfeldstraße, die in einem miserablen Zustand ist und in der reihenweise Schlaglöcher klaffen, zwischen Friedhofstraße und Sudentenstraße herzustellen. Dagegen hätte wahrscheinlich niemand etwas einzuwenden, auch nicht die Anlieger. Das Problem bei der Sache: Für die endgültige Herstellung, die im Sommer dieses Jahres im Zusammenhang mit Leitungsarbeiten der Stadtwerke erfolgen soll, sind Erschließungsbeiträge von den betroffenen Grundstückseigentümern zu erheben. Und deren voraussichtliche Höhe liegt nach einer Schätzung des Tiefbauamts zwischen 5500 und 20500 Euro.

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