Anlage spart 480 Tonnen CO2 jährlich
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Von Frank Goertz
Projektleiter Karl-Heinz Kühler (3.v.li.) erläutert die Technik des neuen Heizkraftwerks. Aufmerksame Zuhörer sind (v.re.): Karl-Heinz Zeller, Umweltdezernent im Landratsamt, der FDP-Bundestagsabgeordnete Professor Dr. Erik Schweickert, sein Parteifreund Dr. Hans-Ulrich Rülke aus dem Landtag sowie die Gemeinderäte Peter Pförsich und Hans Sturm und Revierförster Rolf Esslinger (li.).Foto: Goertz
Illingen. Allerdings laufen die Brenner in dem umweltfreundlichen Kraftwerk schon seit Anfang April und liefern Wärme aus Holzhackschnitzeln. „Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern Erdgas und Öl ist Holz ein Rohstoff mit ausgeglichener CO2-Bilanz“, machte am Mittwoch Hans Büch, Abteilungsleiter beim Betreiber des Kraftwerks, der Fernwärme Niederrhein, einer Tochter der Stadtwerke Dinslaken, bei einem Rundgang durch die Anlage deutlich. „Durch die Wärmeversorgung des Schulzentrums und des Ortszentrums auf Basis von Holzhackschnitzeln werden rund 320 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden“, fasste Büch den Klimaeffekt in Zahlen. Damit aber noch nicht genug: „Wenn das Luigareal auch mit Fernwärme versorgt wird, ergibt sich ein zusätzliches Einsparpotenzial von rund 160 Tonnen im Jahr.“ Insgesamt spart die Anlage also – im Vergleich zur Energiegewinnung aus fossilen Brennstoffen – 480 Tonnen CO2 jährlich ein. „Dies entspricht dem CO2-Ausstoß von über zwei Millionen Pkw-Kilometern“, machte Büch die Größenordnung deutlich. Außerdem seien bei der Energiegewinnung aus Holz die Schwefeldioxidemissionen äußerst gering, nannte er einen weiteren Aspekt, der für das nachhaltige Energiekonzept spreche.
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