Angst vor dem „Fass ohne Boden“ wächst

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Mühlacker. Notfalls müssten Veranstaltungen abgesagt werden: Was die FDP in Person von Dr. Jens-Christian Hanf als mögliche Konsequenz ansprach, gilt auch in anderen Fraktionen nicht als ausgeschlossen. „Dann gehen wir in den Uhlandbau“, pflichtete Rolf Leo (Freie Wähler) bei. Dann nämlich, wenn die Kosten für Reparaturen in einem Gebäude, dessen Erhalt unklar ist, unüberschaubar würden.

Der Aufzug streikt, doch der Mühlehof selbst soll bis auf weiteres in Betrieb bleiben. Allerdings gehen die Reparaturen für die Stadt als Eigentümer ruck, zuck ins Geld.Archivfoto: Franz

Der Aufzug streikt, doch der Mühlehof selbst soll bis auf weiteres in Betrieb bleiben. Allerdings gehen die Reparaturen für die Stadt als Eigentümer ruck, zuck ins Geld.Archivfoto: Franz

Und es geht nur um Reparaturen, nicht um eine Sanierung, nur um Investitionen in den laufenden Betrieb und nicht in die Zukunft. Dies machte die Verwaltungsspitze mit Oberbürgermeister Frank Schneider und Bürgermeister Winfried Abicht am Abend unmissverständlich klar. „Wir fahren auf Sicht“, beschrieb Abicht die Strategie und verwies auf einen TÜV-Bericht, der unter anderem sicherheitsrelevante Mängel auflistet. Wie berichtet, sind nicht nur zwei Aufzüge seit Längerem außer Betrieb, auch die Sprinkleranlage der Bühne funktioniert nicht, die Sicherheitsbeleuchtung ist störanfällig, und die Stühle im Saal lassen sich nicht mehr wie vorgeschrieben verketten. Fällt im Ernstfall ein Stuhl um, könnte er für flüchtende Menschen zur Stolperfalle werden.

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