Angriff in der Unterführung
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Räuber überfallen am Pforzheimer Bahnhof jungen Sehbehinderten
Pforzheim (pol). Ein 20-jähriger sehbehinderter Mann ist am Donnerstagabend in der Pforzheimer Bahnhofsunterführung von fünf Männern attackiert worden. Er musste seine Verletzungen im Krankenhaus behandeln lassen. Nach den bisherigen Feststellungen des Polizeireviers Pforzheim-Nord lief der Geschädigte gegen 21.45 Uhr alleine von der Bahnhofstraße kommend durch die Unterführung in Richtung Güterstraße, als ihm eine Personengruppe von fünf Männern entgegen kam. Nachdem der 20-Jährige die Frage, ob er Geld dabei habe, verneinte, sollen ihm die nach Alkohol riechenden Männer bedrohlich nahe gekommen sein und ihn an die Wand gedrückt haben. Als der schmächtige Mann den vor ihm stehenden Wortführer wegzuschieben versuchte, versetzte dieser ihm einen Faustschlag ins Gesicht. Auf dem Boden liegend, erhielt das wehrlose Opfer anschließend mehrere Fußtritte. Die Angreifer ließen erst von ihrem Opfer ab, als zwei Passanten auftauchten und um Hilfe riefen.
Die fünf Täter, die nur gebrochen Deutsch sprachen, sollen etwa im Alter des Opfers sein, also Anfang 20. Der mutmaßliche Anführer trug eine schwarze Winterjacke mit braunem Fell an der Kapuze. Die Männer flüchteten Richtung Innenstadt. Der 20-Jährige ließ sich in der Notaufnahme des Krankenhauses behandeln, bevor die Polizei über den Sachverhalt informiert wurde. Hinweisgeber, insbesondere die beiden männlichen Zeugen, werden gebeten, sich beim Polizeirevier Pforzheim-Nord zu melden, Telefon 07231/186-3211.
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