Angreifer waren Wespen
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Pforzheim (sw). Bei den Insekten, die am Mittwochnachmittag im Wald bei Büchenbronn Teilnehmer eines Kindergeburtstags angegriffen und teils schwer verletzt hatten, handelte es sich nicht um Bienen, sondern um Wespen. Das bestätigte am Donnerstag Rüdiger Schmidt vom Bienenzüchterverein Pforzheim, nachdem er sich gemeinsam mit Armin Reisert von der Feuerwehr das Nest nochmals genauer angeschaut hatte.
Beim Abstreifen der Wespen durch die Kinder seien die Stacheln wahrscheinlich abgebrochen und in der Haut steckengeblieben, vermutet Schmidt, weshalb bei Zeugen der Eindruck eines Bienenangriffs entstanden war. Dass es sich um Wespen handelte, habe er an der Wabenstruktur des Nestes erkannt, so der Experte. „Wären es tatsächlich Bienen gewesen, hätte ich sie gerne umgesiedelt, denn so hätten sie den Winter nicht geschafft“, begründete Schmidt seinen Besuch am Schauplatz. Vermutet wird, dass einer der jungen Geburtstagsgäste bei der „Schatzsuche“ gegen das Nest in einem alten Baumstamm gestoßen war und die Wespen aufgescheucht hatte.
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